Upcycling T-shirt = Tasche – Nähen für Anfänger

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Hier kannst Du dir das E-book runterladen!

So kann man alte T-Shirts auch verwenden! ;-)

 

Materialliste:

  • Ein altes T-Shirt
  • und deine Nähmaschine!

 

Text und Bild Anleitung:

Hallo ihr Lieben,
in diesem DIY Tutorial möchte ich euch zeigen wie man ganz einfach aus einem
alten T-Shirt eine wirklich ganz einfach Tasche machen kann, die man dann z.B. als
Einkaufstasche verwenden kann oder was auch immer. Ich wünsche Dir viel Spass
beim nähen und bei Fragen einfach in die Kommentare schreiben. :)

Jana

Ärmel und Halsausschnitt rausschneiden

Als erste schneidest Du aus deinem alten T-Shirt die Ärmel raus und den
Halsausschnitt. Hier bei empfiehlt es sich auch das T-Shirt einmal in der
Mitte zu falten, damit alles gleichmässig rausgeschnitten wird.

 

Unten das T-Shirt zu nähen.

Danach nähst Du mit einer einfachen Naht unten das T-Shirt fest.

 

An den Ecken eine Quernaht nähen.

Nun machst Du an den beiden Ecken noch eine Quer Naht von ca. 7cm.

 

An den Ecken eine Quernaht nähen.

Nun machst Du an den beiden Ecken noch eine Quer Naht von ca. 7cm.

 

Lederbändchen dran machen.

Als kleines Gadget, kann man oben noch kleine Lederbändchen dran machen, oder ein Satinband, oder was auch immer Du magst. ☺

Ja, fertig ist das ganze hier, ich denke mal das war jetzt nicht zu schwer
für Dich, oder? ;-)

Dieses Tutorial ist wirklich für blutjunge Anfänger gedacht, die ein anfängliches Erfolgserlebnis brauchen.
Als ich freue mich auf’s nächste mal, eure Jana.

 

Wie macht man einen Matratzen-Stich?

Hallo,

Mit dem Matratzenstich lassen sich Wendeöffnungen fast unsichtbar verschließen und wie das geht möchte ich dir gerne zeigen.

Stecknadeln fixieren
Stecknadeln fixieren

Am einfachsten geht der Stich wenn du die Öffnung mit Stecknadeln fixierst.

Nähen
Nähen

Du Stichst in die Seite vom Stoff und legst den Faden auf die gegenüberliegende Seite der Wendeöffnung (also auf die Seite, von der Faden ursprünglich kam).

Vollständige Naht
Vollständige Naht

Und immer weiter so, bis das ganze dann so aussieht.

Fertig
Fertig

Dann zieht ihr einfach am Faden so ,dass sich die Stiche zusammen ziehen. Und dann ist das ganze Fertig.

 

 

Einzigartig und Neu – Shorts selber machen – DIY

Schnittmuster

(Alle angegebenen Preise inklusive MwSt, keine Versandkosten)

Kein Drucker zum ausdrucken? Klicke einfach HIER! (Gr. 34-44)

Kein Drucker zum ausdrucken? Klicke einfach HIER! (Gr. 46-56)

Materialliste und Materialquellen

  1. Bündchenstoff*: Je nach Größe von 73cm x 12cm bis 95cm x 12cm
  2. Sweat Jersey*: Je nach Größe ca. 1m x 150cm
  3. Kordel* Je nach Größe bis ca. 2m
  4. Papierschere*
  5. Stoffschere*
  6. Klebeband*
  7. Cutter*
  8. Stecknadeln*
  9. Rollschneider*
  10. Lineal*
  11. Stricknadel*

 

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Genau das richtige für die immer wärmeren Tage da draussen, oder zur Entspannung auf dem Sofa, oder? :-)

 

Bild und Text Anleitung

Liebe Leserinnen und Leser,
diese tollen Shorts eignen sich wunderbar für dieses tolle Wetter da
draussen, entweder als Schlafshorts oder vielleicht für den Urlaub am
Strand? Auf jedenfall ist das ganze wirklich sehr einfach zu nähen und
vor allem sehr schnell zu nähen.

Ich wünsche dir viel Spaß beim nähen und falls du irgendwelche Fragen hast, kannst du mir gerne an: info@dots-designs.de schreiben. :-)
Los geht’s!

1cm Nahzugabe hinzufügen.

Als erstes schneidest Du natürlich erstmal das Shorts-Schnittmuster aus und klebst

es zusammen. Du überträgst all deine Shorts Schnittmuster auf den Sweatjersey.

Achte aber darauf das du beim übertragen noch zusätzlich 1 cm Nahtzugabe hinzufügst.
Du brauchst folgende Stoffausschnitte für die Shorts:

  • 2x Schnittmuster „Vorne“
  • 2x Schnittmuster „Hinten“
  • 2x Schnittmuster „Hosentasche 1“
  • 2x Schnittmuster „Hosentasche 2“
  • 1x Schnittmuster „Hosenbund“

 

Bis dorthin nähen.

Als nächstes fixierst Du das Hosentaschen Schnittmuster „2“ rechts auf rechts an
das Hosen Vorderteil. Danach nähst du bis zu dieser Kante fest, wo die letzte
Stecknadel steckt.

 

Über die Naht bügeln

Danach wendest du die Tasche und bügelst über die Naht.

 

Nochmal von aussen eine Naht nähen.

Nun nähst du noch mal von aussen über die Naht, wieder nur bis zu dieser Kante.

 

Auf beiden Seiten das gleiche

Das ganze machst Du natürlich auf beiden Vorderteil Seiten, genauso das nähen
und alles andere. ☺

 

Hosentaschen Schnittmuster 1

Danach legst du das Hosentaschen Schnittmuster „1“ rechts auf rechts auf das
Hosen Schnittmuster „2“ und nähst fest.

 

Das gleiche auf der anderen Seite auch

Das gleiche natürlich auch mit der anderen Seite.

 

Taschen fest nähen

Damit die Taschen nicht verrutschen beim weiteren vernähen werden sie einfach fest
genäht.

 

Beide Vorne Schnittmuster rechts auf rechts.

Nun legst du beide „Vorne“ Schnittmusterteile rechts auf rechts aufeinander und
nähst von oben rechts mit 1cm Nahtzugabe bis zu der gezeigten Kante.
Das gleiche machst du mit dem Schnittmuster „hinten“.

 

Vorne und Hinten zusammen nähen

Danach legst du Schnittmuster „Vorne“ und Schnittmuster „Hinten“ rechts auf rechts
aufeinander und nähst diese an den Seiten fest.

 

Schritt zusammen nähen.

Dann fixierst du den Schritt mit Stecknadeln und nähst es dann fest.

 

Zwei Knopflöcher für die Kordel

So dann faltest du den Hosenbund zur Mitte und misst vom Stoffbruch 2cm zur Seite
und 2cm nach oben. Die Stellen markierst du dir und nähst dort mit deiner
Nähmaschine ein Knopfloch.

 

Bündchen zusammen nähen.

Bündchen rechts auf rechts legen und die Seite fest nähen.

 

Bündchen mittig nach innen falten.

Bündchenstoff mittig falten.

 

Bündchen Naht auf Naht legen.

Dann das Bündchen Naht auf Naht legen mit dem Hinterteil.

 

Ringsrum mit Stecknadeln fixieren.

Und mit Stecknadeln fest fixieren. Also Links, Rechts, Vorne und H inten jeweils eine
Nadeln.

 

Fertig ist das Bündchen dran genäht.

Das ganze wird dann fest genäht. Achte darauf dass, das Bündchen beim nähen
gezogen wird.

 

Kordel durch das Bündchen stecken.

Dann stichst du die Stricknadel durch die Kordel und steckst sie dann durchs
Bündchen durch.

 

Kordelenden fest knoten.

Damit die Kordel nicht ausfranst knotest du sie fest und schneidest den Rest ab.

 

Beinausgänge um 1cm umklappen.

Die Beinausgänge werden um ca.1cm nach innen geklappt und mit Stecknadeln
fixiert.

 

Saum fertig genäht.

Und natürlich fest genäht. Fertig ist deine Shorts!

 

Baumwollstoff Shorts mit Borte

Du kannst deine selbstgenähte Shorts natürlich auch aus einem Baumwollstoff nähen und am Rand eine hübsche Borte dran nähen.
So und fertig ist deine Sommer Shorts, ich persönlich finde so eine Shorts echt
klasse und man kann viele verschiedene Stoffe dafür verwenden.
Falls Du noch Fragen hast kannst Du mir wie immer gerne in die Kommentare schreiben.
Liebe Grüße
Eure Jana

 

Neben der Schnittkante versäubern

Hallo meine Lieben, heute ist das Thema neben der Schnittkante versäubern. Man liest es oft in Näh – Anleitungen aber was bedeutet das? Es bedeutet, das wenn ich zwei Stofflagen vernäht habe, dass ich danach die zwei Stoffkanten versäubere, sodass diese nicht ausfransen. Wie du, dass ganz einfach hinbekommst zeige ich dir heute.

Nahtzugabe auseinander bügeln

Die Nahtzugabe der bereits genähten Naht bügelst du nun auseinander. Unebene Schnittkanten kannst du einfach mit der Schere gerade schneiden.

Mit Zickzackstich versäubern

Du stellst den Zickzackstich zwischen 2,5cm und 4mm breit ist und zwischen 1 und 2,5mm lang. Den Nähfuß so auf die Stoffkanten herabsenken, dass er knapp auf der Stoffkante sitzt. ACHTUNG: Er darf nicht über die Kanten heraus stechen, überschüssige Stoffkanten, kannst du vorsichtig entlang des Zickzackstiches wegschneiden. Ich hoffe euch hat es gefallen, falls ihr Anregungen habt könnt ihr es mir gerne mitteilen :). Eure Jana

Einfachen Rock nähen – Nähen für Anfänger

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Für alle Fälle, schneller schicker Rock zum selber nähen! ;-)

Materialliste:

 

Rock nähen (Text) Anleitung:

Hallo Ihr lieben, hier möchte ich euch mal wieder für die fleißigen Leser unter euch eine Text und Bild Anleitung zum einfachen Rock zusätzlich anbieten.

Los geht’s!

Also als erstes musst Du deinen Taillenumfang ausmessen und auf schreiben.

Um auszurechnen wie groß Du dein Bündchen ausschneiden musst, rechnest Du:

Taillenumfang x 0,7 = Breite

Für die Bündchen Höhe würde ich Dir empfehlen 30cm zu nehmen, da durch das der Stoff ja noch doppelt gelegt wird ist hinterher am fertigen Rock das Bündchen 15cm hoch.

Nun hast Du die Breite und die Höhe für das Bündchen, denke bei ausschneiden daran das die 30cm in Richtung des Fadenlaufs sein muss.

So, nun misst Du deinen Hüftumfang aus und rechnest als erstes:

Hüftumfang + 7cm (Rockweite) + 2cm (Nahtzugabe) = Breite

Für die Höhe misst Du von der Hüfte ab bis z.B. zu dem Knie oder leicht oberhalb vom Knie, halt dort wo Du deinen Rock am liebsten hast. ;-)

Und hier rechnest Du:

Höhe deines Rock’s + 2cm (Nahtzugabe) = Höhe

Nun hast Du deine Maße für den Baumwollstoff Teil, da das Baumwollstoff Teil recht groß sein kann, würde ich Dir hier auch empfehlen zu reißen statt zu schneiden. :-)

 

Mit der Overlock oder einem Zick Zack Stich verketteln.

 

Als nächstes wird erstmal der Baumwollstoff verkettelt, hier natürlich einfach mit einer Overlock oder einem Zick Zack Stich an der Nähmaschine.

 

Den Endfaden mit einer Nadel in die Naht stecken.

 

Du nimmst Dir den Endfaden steckst diesen mit Hilfe einer Nähnadel zwischen Stoff und Naht, so kann sich der Faden nicht mehr lösen und das ganze hält besser. Falls Du mit einer Nähmaschine und einer Zick Zack Naht gearbeitet hast, würde ich dir Empfehlen dort einfach dann die Enden mit einer paar Knoten zusammen zu binden.

Kante unten um 1cm umklappen.

 

Die untere Kante vom Baumwollstoff um 1cm umklappen und fest nähen.

 

 

Baumwollstoff in der Mitte umklappen und dort (siehe Pfeil) fest nähen.

 

Nun faltest Du deinen Baumwollstoff in der Mitte und nähst an dieser Seite (siehe Pfeil) fest.

 

 

Bündchen falten.

 

Einmal deinen Bündchenstoff mittig falten.

 

 

Baumwollstoff in durch das Bündchen stecke

 

Als nächstes wendest Du den Baumwollstoff und steckst diesen durch den Bündchenstoff und nähst oben ringsrum fest.

 

Beim nähen ziehen.

 

Ganz wichtig beim nähen, das Bündchen immer ziehen!!

 

 

Rock mit Satinband und Schleifchen!

 

 

 

FERTIG!! So, nun ist dein Rock zum selber nähen fertig. Nun kannst Du noch zur Verziehrung ein Satinband mit Schleife drum binden :-)

 

Ich hoffe deine selbstgenähter Rock ist super geworden, falls Du vielleicht an einer Stelle nicht weitergekommen bist oder vielleicht etwas nicht so klar sein sollte, kannst Du mir gerne ein Kommentar da lassen, ich werde Dir auf jedenfall antworten. :-)

Herzliche Grüße David

 

Wie richtig eine Naht versäubern?

Hallo meine Lieben,

wieso sollte man nochmal versäubern??

Weil es ist sehr wichtig ist den Stoff zu versäubern, denn wenn du den Stoff vernäht hast passiert es schnell das er anfängt auszufransen und wenn man die Fransen jedes mal abschneidet, dann wird der Stoff immer weniger und die Naht fängt an zu reißen. Damit dass nicht passiert zeige ich euch wie ihr eure Stoffe mit der Nähmaschine oder mit der Overlock versäubern könnt.

Wer eine Overlock hat, weiß wie genial die ist und will sie nie wieder her geben! Sie versäubert und vernäht in einem Durchgang und die Nähte sehen professionell aus. Wer sich gerade überlegt eine Overlock zu kaufen, ich kann jedem eine empfehlen!

Hier ein paar Möglichkeiten:

S1500001
Schmaler Zickzackstich

Zickzackstich, bei feinen Stoffen wird ein mittlerer oder schmaler Zickzack-Stich zum versäubern verwendet.

S1500006
breiter Zickzackstich

Bei starken Stoffen verwendet man einen breiteren Zickzack-Stich.

S1500004
Elastikstich

Das ist ein Elastikstich, der eignet sich super zum versäubern von Jerseystoffen, da diese Naht sich mit dehnt.

S1500005
geschlossener Overlockstich

Hier ist ein geschlossener Overlockstich von einer Nähmaschine zusehen, er ist super zum versäubern und gleichzeitig zu vernähen.

S1500002
Naht von der Overlock

Zu guter letzt, der Stich der mit einer Overlock genäht wurde, man sieht sofort dass es sehr professionell aussieht, die Naht ist perfekt versäubert und vernäht in einem.

Raffrollo selber nähen – Nähen für Anfänger – DIY Anleitung

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So leicht näht man sich ein Faltrollo / Raffrollo! ;-)

Materialliste:

  • Einmal deinen gewünschten Stoff, in Breite deines Fensters, plus 4cm für den Saum links und rechts. Die Gesamtlänge ergibt sich aus der Höhe deines Fensters, plus 4cm pro Holzstäbchen und Plus 8cm für die beiden Holzleisten.
  • 2 Holzleisten, 3cm breit und die Länge ergibt sich aus der Fensterbreite. Die Holzstäbchen auch in der Breite deines Fensters und 1cm Durchmesser.
  • Die Anzahl der Holzstäbchen ist logischerweise bei jedem unterschiedlich, daher musst Du zählen, ab Oberkante Fenster kommt alle 30cm ein Holzstäbchen.
  • Gardinenösen. Die Menge hängt von der Größe deines Fensters ab. Pro Holzstäbchen benötigen wir 2 Gardinenösen, plus 2 Gardinenösen für die obere Holzleiste.
  • Einmal Rolloschnur. Wieviel Meter hängt ebenfalls davon ab wie groß dein Fenster ist. Denn pro vertikale Reihe von Gardinenösen, brauchst Du die doppelte Länge des Rollos.
  • Ripsband, die Länge ergibt sich aus der Anzahlt der Ösen, denn pro Öse benötigen wir 6cm Ripsband.
  • 1x Schnurwickler
  • Stoffschere
  • Stecknadeln
  • Rollschneider
  • Stift
  • Maßband
  • Bügeleisen

 

Raffrollo selber nähen – Anleitung als Text Version:

Liebe Leserinnen und liebe Leser, 

dieses mal möchte ich zusätzlich zur der Video Anleitung auch eine Text / Bilder Anleitung machen, denn viele haben mich darum gebeten und ich möchte das heute einfach mal probieren, ihr könnt ja dann entscheiden ob Ihr lieber eine Anleitung liest oder als Video sehen wollt. :-)

So, los geht’s!

Wir fangen also an, wir müssen als erstes für unser Raffrollo oder Faltrollo unser Fenster ausmessen, hier reicht es einfach wenn Du die Höhe und die Breite misst.

In unserem  Fall sind das: Höhe: 77cm, Breite: 113cm.

Nun ist es ja so, zusätzlich zum Stoff kommen für unser Raffrollo noch sämtliche Holzleisten und Holzrundstäbchen die mit in den Stoff eingenäht werden.

Darum müssen wir noch einiges dazu rechnen, ich zeige Dir das mal anhand unseres Fensters!

Als erstes müssen wir ermitteln wie viele Holzrundstäbchen wir benötigen. Unser Fenster hat eine Höhe von 77cm, da alle 30cm ein Holzstäbchen kommt passen genau 2 Holzstäbchen in 77cm rein.

Und pro Holzstäbchen müssen wir 4cm dazu rechnen, es kommen aber noch zusätzlich oben und unten die beiden Holzleisten dran, die auch noch plus 8cm dazu gerechnet werden müssen, dass heisst für den Stoffzuschnitt rechnen wir: 77cm (Höhe) + 4cm (Holzstäbchen) + 4cm (Holzstäbchen)+ 8cm (2xHolzleisten) = 93cm

Somit hätten wir schonmal die Höhe die wir brauchen für den Stoffzuschnitt.

Jetzt kommt die Breite, hier ist es wenig einfacher, da man nur den Saum für links und rechts dazu rechnen muss. Heisst, man rechnet: 113cm (Höhe) + 4cm (Saum Li. u. Re.) = 117cm

So, nun haben wir das Maß für den Stoffzuschnitt: 93cm x 117cm!

Ich würde Dir hier an dieser Stelle empfehlen den Stoff auch nicht zu schneiden sondern zu reißen, das ist erstens einfacher und zweitens genauer. ;-)

Danach Bügelst Du das ganze erstmal glatt!

Als nächstes nimmst Du dir deine Overlock oder deine Nähmaschine mit Zick Zack Stich und verkettelst erstmal den Rand deines Stoffes.

Linke und rechte Seite auf 2cm umklappen

Dann machst Du für die linke und rechte Seite einen Saum von jeweils 2 cm und nähst diesen fest.

 

 

 

Kante oben und unten auf 4cm falten

Jetzt machst Du für oben und unten einen Saum von 4 cm, dort kommen dann auch hinterher die beiden Holzleisten rein. Aber ACHTUNG, den Oberen Saum noch nicht zusammen nähen, den unteren schon.

Lasche mit Gardinenring, ab290cm vom Rand in die Falte fixieren

 

Bevor Du den oberen Saum zusammen nähst, nimmst Du dir dein Ripsband und schneidest dieses auf 6cm ab. Danach legst Du das Ripsband mit Gardinenring, 20cm vom Rand weg mit in die Falte und fixierst und nähst dann fest. Der Gardinenring mit Ripsband kommt natürlich auf die linke und rechte Seite, dort wird hinterher die Rolloschnur hindurchgezogen.

Bei 30cm einen Falte für ein Holzstäbchen machen

Nun machst Du eine Falte für das Holzstäbchen. Wir brauchen hier eine Falte von 2cm und die Naht muss genau bei 30 cm vom oberen Rand sein. Hier legst Du auch in gleicher Flucht dein Ripsband mit Gardinenring zwischen die Falte.

Diesen Schritt hier wiederholst Du jetzt für jedes Holzstäbchen das Du brauchst, denke immer an die Abstände von 30cm.

Als nächstes einfach wieder alles glatt und schön bügeln. :-)

Holzleisten und Holstäbchen in die Laschen stecken!

Nun kannst Du oben und unten deine Holzleisten in die Laschen schieben und die Holzrundstäbchen kommen ebenfalls in die dafür vorhandenen Laschen.

 

 

Rolloschnur durch die Gardinenösen fädelnDann fädelst Du deine Rolloschnur durch die Gardinenösen.

 

 

 

Gardinenring an obere Leiste nähen.Nun nähst Du noch an der oberen Leiste, links und rechts, jeweils eine Gardinenöse dran. Hier kommen dann unsere Haken dran, die wir im nächsten Schritt in die Decke drehen.

 

 

Haken in die Decke drehen.

Also, Haken in die Decke drehen! ;-)

Wie du auf dem Bild sehen kannst haben wir links noch ein Haken für die Rolloschnur angebracht, diese dient als Führung für die Rolloschnur sonst verschwindet diese immer hinter dem Raffrollo.

Schnurwickler anbringen.

Schnurwickler an geeigneter Stelle anbringen.

 

 

 

FERTIG!

FERTIG ist dein Raffrollo! :-)

 

So, ich hoffe Dir hat diese Raffrollo Anleitung gefallen, denn nun kannst Du dir jederzeit ein Raffrollo selber nähen. Vielleicht hast Du ja auch Lust bekommen direkt dein ganzes Haus / Wohnung mit eigenen Raffrollos zu versehen. ;-)

Wie fandest Du die Bilder Anleitung? Oder schaust Du dir lieber das Video an? Ich würde mich freuen wenn Du mir deine Meinung in die Kommentare schreiben könntest. :-)

Wie Du wirklich die vollständige Grundausstattung hast – Nähen für Anfänger

Das erste Nähprojekt ist schon im Kopf, die Stoffwahl ist schon gemacht, eigentlich könnte man loslegen.

Welche Grundausstattung

„Aber was brauch ich jetzt alles um mit dem nähen zu beginnen?“

Diese Frage, stellen sich viele Nähanfänger und auch gerade im Internet gibt es viele Antworten darauf.

Aber meiner Meinung nach fehlen in den meisten Grundaustattung-Beiträgen, sehr wichtige Dinge.

Daher möchte ich Dir hier, die komplette Grundausstattung zeigen.

Und falls Du das ein oder anderen schon hast, kannst Du ja zum nächsten gehen, vielleicht findest Du dort noch wichtige Nähinfo’s für dich. :-)

Nun legen wir los. ;-)

 

-Nähmschine

Nähmaschine

Falls Du noch keine Nähmaschine hast und nicht genau weisst welche gut für Dich ist. Dann lass dich am besten in einem Fachgeschäft beraten, oder lese dich durch Nähforen durch, welche Erfahrungen andere Nähanfänger gemacht haben.

Für den Anfang reicht es eigentlich wenn deine Nähmaschine bestimmte Basic-funktionen hat, dazu zählen:

  • Zick-/Zackstich
  • Overlockstich
  • selbstverständlich der normale Geradstich ;-)
  • Elastikstich
  • Rückwärtsnähen
  • Ganz hilfreich, ist natürlich auch die Knopflochfunktion,
  • und auch meiner Meinung nach der Reißverschlussfuß

Natürlich sind bestimmte funktionen mal mehr, mal weniger hilfreich. Es kommt halt auch immer darauf an was man hauptsächlich näht und was der eigene Geldbeutel so hergibt.

Aber mit diesen Basic’s, kann man schon ganz schön viele Bereiche abdecken.

 

-Stoffschere

Stoffschere

Wie Du für dich die richtige Stoffschere findest, hängt immer von deinen eigenen Vorlieben ab. Es gibt große schwere Stoffscheren, sowie kleine leichte.

Als Faustregel sagt man:

„Eine Stoffschere ist gut, wenn man mit der Schere gar nicht schneiden muss, sondern nur durch gleiten, den Stoff trennt.“

Also wenn Du eine gute Schere möchtest, kann ich Dir aus meiner und anderer Näherinnen Erfahrungen, nur diese Stoffschere empfehlen. Hier stimmt wirklich das Preisleistungsverhältniss.

Diese Stoffschere ist recht leicht und wirklich scharf. Die untere Kante liegt während des Schneidens flach auf dem Arbeitstisch, dadurch hebt der Stoff nicht ab. Die gleitet wirklich wie durch Butter.

Ansonsten, kann ich Dir hier auch nur raten mal in ein Nähgeschäfft deiner Wahl zugehen und verschiedene Scherentypen in die Hand zu nehmen. Wie gesagt, jeder hat da seine eigenen Vorlieben.

Und noch ein kleiner Tipp:

Die Stoffschere auch wirklich ausschließlich für Stoff verwenden, ansonsten ist die Schärfe schneller weg als man denkt. ;-)

 

-Stecknadeln

stecknadeln

Bei den Stecknadeln gibt es viele Mythen und Gebräuchlichkeiten. Manche legen sie lieber quer, manche lieber parallel, manchen stecken die Nadel auch auf die Nahtlinie und ziehen dann kurz vorher raus und wieder andere wollen gar keine, sondern nehmen lieber Sprühkleber, Klammern oder auch Sicherheitsnadeln.

Auch wenn man es nicht vermutet, Unterschiede gibt es trotzdem. Auch hier gilt, was man denn letztendlich damit machen möchte.

Um mal hier ein paar Beispiele zu nennen, es gibt welche ohne Kopf, mit Plastikkopf oder Glaskopf.

Aus eigener Erfahrung, würde ich Dir raten niemals die ohne Kopf zu nehmen, weil man diese wirklich schlecht sieht.

Mit Kopf, sieht man deutlich besser!

Bleibt hier also nur die Wahl zwischen Plastik und Glaskopf.

Der Vorteil bei den Glasköpfen ist, dass man drüber Bügeln kann, Plastik schmilzt da leider sehr schnell.

Nachteil, diese sind meistens teurer als die mit Plastikkopf.

Dann gibt es noch spezielle Jersey Stecknadeln. Diese haben eine Kugelspitze und sind schonender für den Jersey, da dieser nicht gewebt, sondern gewirkt ist.

Es gibt noch weitere Unterschiede, z.B. Patchworknadeln oder die langen mit dem gelben Glaskopf usw., aber dafür müsste ich wahrscheinlich einen eigenen Beitrag schreiben.

Ich hoffe ich konnte Dir trotzdem ein paar wichtige und hilfreiche Stecknadel Tipps geben, falls Du dennoch eine Frage hast, kannst Du auch einfach in die Kommentare schreiben.

 

-Markierstift / -kreide

markierstift

Kreidestift? Kreideplättchen oder doch Kreiderad?

Hier bleibt nur die Qual der Wahl.

Hiermit überträgst Du dein Schnittmuster, oder markierst Dir bestimmte Stellen auf dem Stoff. Danach klopfst Du, oder wischst Du die Kreide einfach wieder weg.

Unterschiede gibt es in der Qualität und in der Herstellung. Es gibt natürliche Materialien und chemische Kreide.

Ich persönlich bevorzuge, Kreideplättchen und den Kreidestift. Damit die Markierungen einfach weg gehen, nehme ich ein kleines nasses Schwämmchen und wische es einfach weg. Funktioniert seht gut und man sieht auch danach nichts mehr.

 

-Maßband

MassbandMit einem Maßband kann man besten bestimmte Körperregionen messen.

Dadurch das es nicht steif ist, kann man z.B. Bauchumfang, Brustumfang, Taille, Ärmellänge, Kopfumfang usw., sehr gut damit abmessen.

Wenn Du noch kein Maßband hast, dann möchte ich Dir wirklich raten die 2 Euro mehr, für ein richtiges, Maßband auszugeben.

Da die billigen China Dinger, wirklich schon nach ein paar Wochen Gebrauch, die ersten Abnutzungserscheinungen zeigen. Und das ist wirklich sehr nervig wenn man die Zahlen nicht mehr richtig ablesen kann, oder das Metallendstück abfällt.

Aber eines möchte Dir auch aus meiner Erfahrung sagen, ein Maßband reicht nicht aus, manchmal ist man besser mit einem Lineal dran, oder sogar mit einem Geodreieck.

Darum kommen wir jetzt zum:

 

-Lineal

Lineal

Lineale kennt jeder, jedes Schulkind hat eins. Für das Nähen gibt es spezielle Schneiderlineale um eigene Schnittmuster herzustellen, oder zum Patchworken.

Ein langes und ein kurzes Lineal reichen in der Regel aus, zumindest für einen Nähanfänger. Ausser Du möchtest direkt von Anfang an eigene Schnittmuster erstellen.

So ein Lineal benutze ich am meisten für die Nahtzugabe, oder um bestimmte Dinge zu vergrößern oder zu verkleinern.

Alles im allem ein Allrounder, der auf keinen Fall in deiner Grundausstattung fehlen sollte.

 

-Architektenpapier

Architektenpapier

Mit diesem Papier kannst Du ganz einfach dein Schnittmuster abpausen.

Dadurch das es transparent ist, legst Du deinen Originalschnitt drunter und zeichnest die Linien einfach nach.

Aber!

Es muss nicht immer Architektenpapier sein.

Manche nehmen sogar Backpapier. Da es ja auch eine gewisse Tranzparenz hat.

Wieder andere nehmen durchsichtige Folie und pausen dann mit einem Wasserfesten Filzstift ab.

Der Vorteil bei der Folie und dem Archichtektenpapier ist natürlich die Langlebigkeit. Wenn Du z.B. einen Schnitt abpaust und dann mehrmals benutzt, wird das Backpapier irgendwann knittrig und ist dann nicht mehr zu gebrauchen, bei der Folie und guten Architektenpapier passiert einem das nicht so schnell.

Und das ein Schnitt abpausen viel Arbeit macht und auch unter Umständen langwierig sein kann, kannst Du dir wahrscheinlich schon denken. ;-)

 

-Papierschere

Papierschere

Nachdem Du deinen Schnitt abgepaust hast, musst Du das Schnittmuster dann natürlich ausschneiden und dafür brauchst Du eine Papierschere.

Hier kann ich Dir tatsächlich keinen speziellen Tipp geben, da hier meiner Meinung nach, eine einfache Handelsübliche Papier- oder Bastelschere ausreicht.

 

-Rollschneider

RollschneiderIn Kombination mit einem Lineal, kann man mit so einem Rollschneider wirklich gut und sauber geraden schneiden.

Hier gibt es größere und kleinere Rollschneider. Oft hat man, z.B. beim Applizieren oder bei Kleidung, viele Rundungen und um so enger die Kurven, die man schneiden muss, um so kleiner sollte auch die Klinge sein.

Dann gibt es noch welche mit Abstandhalter, um exakt die Nahtzugabe auszuschneiden.

Falls Du noch keinen hast, dann würde ich Dir raten einen mit automatischen Klingenschutz zu kaufen. Deine Finger werde es Dir danken. ;-)

 

-Schneidematte

Schneidematte

Zusätzlich zum Rollschneider, brauchst Du auch immer eine Schnittfeste Unterlage, bzw. eine Schneidematte.

Die gibt es wirklich in allen erdenklichen Größen und für jeden Nähtisch sollte eigentlich was dabei sein.

Die kleinen Quadrate auf der Schneidematte sind in der Regel immer 1 Quadratzentimeter groß und sind in vielerlei Hinsicht hilfreich. Zum Beispiel wenn man einen Stoff quadratisch ausschneiden möchte um zu Patchworken.

Hier ist aber auch Vorsicht geboten!

Ich bin mal günstig an eine große Schneidematte gekommen und leider waren die kleinen Kästchen alle einen halben Zoll groß, was hier in Deutschland und unserem metrischen System, leider wenig hilfreich war. Ausserdem nutzten die bedrucken Kästchen schnell ab.

Aber ich denke, wenn Du in den bekannten Internet-Shops kaufst, oder sogar in einem Bastelladen, wirst Du damit weniger Probleme haben.

 

-Nahttrenner

Fadentrenner

„Mit einem Nahttrenner, näht man rückwärts!“

Haben mir schon viele gesagt, denn gerade wenn Du noch am Anfang stehst, wird der Nahttrenner dein bester Freund sein.

Mit diesem wunderbaren Teil kannst Du deine Nähte wieder auftrennen und das jedesmal wenn Du dich z.B. vernäht hast, oder die Teile verrutscht sind und nicht mehr aufeinander passen.

Hier gibt es die ein oder anderen Qualitätsunterschiede.

Ein billiger China-Trenner ist meistens, NEU, stumpfer als ein gebrauchter Marken-Trenner. Also auch hier würde ich eher auf die Marken Nahttrenner gehen, z.B. Prym, Gütermann usw..

Der Preisunterschied zwischen den guten und schlechten Nahttrennern, liegt meistens eh nur bei 1 bis 2 Euro.

 

– Stickschere / Präzisionsschere

Präzizionsschere

Mit diesem kleinen helferlein lassen sich wunderbar kleinste Fäden abschneiden. Ausserdem ist die kleine Stickschere gut für exakte Arbeiten.

 

Auch hier sei gesagt, NUR für Stoff verwenden, da es sonst sehr schade ist, vor allem wenn die Spitze nicht mehr richtig schneidet.

 

-Nadelkissen / Nadelmagnet

Nadelkissen

Hier nun auch ein kleines helferlein. Dieses tolle Kissen sorgt dafür das, deine Stecknadeln nicht wild herumfliegen bzw. auf den Boden fallen.

Ja gerade die auf den Boden fallen sind die schlimmsten. ;-)

Es gibt auch noch Nadelmagneten, die sind auch wirklich toll. Meiner Meinung nach sogar noch besser als ein Nadelkissen, aber da hat wahrscheinlich auch jeder seine eigenen Vorlieben.

Falls Du noch ein tolles Nadelkissen benötigst, dann schau doch einfach mal bei den Freebies rein, dort siehst Du eine kleine 5 Schritte Nähkarte für ein Nadelkissen zum nachnähen. Und die ist auch garantiert Anfänger tauglich.

 

-Foldbackklammern / Stoffklammern

StoffklammernFoldbackklammern oder auch Stoffklammern, kommen hauptsächlich, immer dann zum Einsatz wenn man etwas fixieren möchte, aber keine Stecknadeln dafür nehmen kann.

Das hat man zum Beispiel, bei Wachstoffen oder Wachstüchern.

Wenn man dort mit einer Stecknadeln fixiert und durchsticht, verschwindet das Loch nach dem herausziehen nicht mehr, daher nimmt man diese Klammern.

Die kann man übrigens auch bei normalen Stoff verwenden, wenn man nicht so gerne mit Stecknadeln fixiert.

 

-Ersatz Nähmaschinennadeln

Ersatz Nähmaschinennadeln

Es ist wirklich immer besser wenn man zusätzliche Nadeln parat hat!

Schwups, ist man mit dem Stoff an der Nadel hängen geblieben, kann es nämlich schnell passieren, dass die Nähmaschinennadel dabei verbiegt.

Was ja schon sehr ärgerlich ist!

Aber dann noch keine Ersatznadel zu haben, ist wirklich schrecklich. Am besten noch Sonntags wo man nicht mal eben neue Kaufen kann. :-D

Nene, also besorg Dir am besten immer eine Packung Ersatznadeln, natürlich passend zu deiner Nähmaschine. ;-)

 

-Nähgarn

NähgarnSolche Nähgarn Boxen gibt es in verschiedenen Größen und sind wirklich sehr hilfreich.

Man findet immer eine passende Farbe zum Stoff.

Auch wenn Du vielleicht altes Nähgarn geschenkt bekommen hast, würde ich es nicht mehr nehmen. Diese sind meist brüchig und reißen sehr schnell.

Genauso wie billig Nähgarn. Du kannst Dir gar nicht vorstellen wie oft es mir passiert ist, dass die Nähmaschine den Faden verheddert hat und es letztendlich am Nähgarn lag.

Das ist auch eine hart erlernte Lektion von mir, meistens dachte ich es liegt an der Nähmaschine.

Natürlich heisst das jetzt nicht das du das teuereste aller Nähgarne kaufen musst. Aber im mittleren Preissegment würde ich schon schauen. Am besten ist es wenn Du jemanden kennst, der die eventuell bestimmte Nähgarn empfehlen kann.

Ich persönlich nähe am liebsten mir Mettlergarn oder auch Gütermann.

 

-Zusätzliche Nähmaschinenspulen

NähmaschinenspulenFalls Du bei dem Kauf deiner Nähmaschine, keine zusätzliche Nähmaschinenspulen bekommen hast, würde ich Dir raten, auf jedenfall ein kleines Tütchen zusätzlich kaufen.

Wenn Du mehrere verschiedenfarbige Nähgarne hast, macht es auf jedenfall immer Sinn, auch mehrere Spülchen zu haben.

So hat der Unterfaden immer die gleiche Farbe wir der Obere. ;-)

 

-Bügeleisen

Bügeleisen

Auch wenn Du es vielleicht nicht erwartet hättest, ein Bügeleisen darf wirklich nicht in einer guten Grundausstattung fehlen.

Es ist sehr hilfreich, vorallem wenn Du Kanten umnähen willst, oder einen Saum sauber umklappen möchtest, oder auch ganz wichtig, für Bügelvlies natürlich!

Hier brauchst Du auch wirklich kein spezielles Bügeleisen, hier reicht das Gerät was Du auch zum Bügel von Hemden etc. nimmst. Dort kennst Du ja eventuell deine Vorlieben.

 

-Gute helle Lampe

Gute helle Lampe

Eine gute und helle Lampe, wird Dir wirklich sehr sehr helfen. Hier spielt das Design natürlich keine Rolle, sie sollte nur hell genug sein.

Weil es gibt wirklich nichts demotivierendes als nicht genug zu sehen.

Man ist schnell gereizt und der Spaß ist dann vorbei.

Daher sorge für gutes Licht an deinem Arbeitsplatz und der Spaß bleibt. ;-)

Wenn Du bis hierhin gelesen hast, dann herzlichen Glückwunsch!

Du gehörst zu denen, die es wirklich ernst meinen und auf der Suche nach wichtigen Nähinfo’s sind.

Jetzt kommen die Dinge, die meiner Meinung nach, in den allermeisten Grundausstattung-Beiträgen fehlen. Auch wenn Dir diese Dinge simpel vorkommen, sind diese genauso wichtig wie eine Stoffschere zum Stoffschneiden.

 

-Zeit und Ruhe

Nimm Dir Zeit und RuheEs gibt nichts schlimmeres als genervt und in Hektik ein Nähprojekt zu starten.

Man hat keine Ruhe und Fehler sind dann vorprogrammiert. Vielleicht kennst Du das auch von anderen Alltäglichkeiten.

Daher empfehle ich jeden:

„Erst dann nähen, wenn man den Kopf frei hat!“

Falls Du von dem genervt sein, doch mal nicht weg kommen solltest, gibt es folgenden Trick:

Mach einfach deine persönliche gute Laune Musik an und dreh die Lautstärke auf!

Falls Du nicht so Laut sein darfst, nimm Dir einfach Kopfhörer. Es funktioniert bei den meisten. So hast Du mehr Spaß und deine Kreativität und Ideen werden nur so sprudeln.

 

-Hartnäckigkeit und Geduld

Bleib hartnäckig und geduldig.

Bleibe hartnäckig und geduldig.

Am Anfang macht man viele Fehler. Das ist aber völlig normal und gehört auch irgendwie dazu, aus Fehlern lernt man, heisst es doch so schön.

Wenn Du das nächste mal einen Fehler machst, sag einfach zu Dir: „Ahhh, soo geht’s also NICHT!“

Und mach es beim nächsten mal besser, denke immer daran, dass Du diese Fehler nur gemacht hast weil Du es einfach nicht besser wusstest.

Bei den nächsten fehlerfreien Projekten, bis Du dann Stolz wie Oscar. :-D

 

-Motivation und Hilfe Suchen

Zusammen macht es mehr Spaß

Zu einer guten Grundaussattung, gehört auch jemanden den Du Fragen kannst wenn es mal nicht weiter geht.

Irgendwann kommt nämlich der Punkt an dem Du einfach nicht mehr weiter weisst, dass passiert selbst mir heute noch.

Vielleicht kennst Du das auch, man sucht im Internet nach einer Lösung, aber die unzähligen Foren haben nicht genau das Problem beschrieben, wie Du es hast.

Darum mein Tipp an dich, melde Dich in einem Nähforum an, oder in einer der Nähgruppen bei Facebook.

Dort kann man sich wirklich gute Tipp’s holen. Und wenn Du mal nicht weiter weisst, kann man dort einfach nachfragen. Erfahrene Näher/innen sind dort genug.

Ausserdem kann man sich bei bestimmten Stoffvariationen helfen lassen, oder man möchte sich motivieren, oder gar inspirieren lassen.

In einer Gruppe ist der Spaß gleich höher und man wächst mit anderen Nähanfängern. :-)

So das war’s, ich weiss das ist eine ganze Menge Lesestoff.

Wahrscheinlich hast Du das ein oder andere auch schon gehabt, aber ich hoffe ich konnte Dir trotzdem weiterhelfen.

Und noch was!

Falls ich etwas vergessen haben sollte, was deiner Meinung nach auch zu einer guten Grundausstattung gehört.

Würde ich mich (und andere auch :-)) freuen, wenn Du diese noch in den Kommentaren ergänzen würdest. Dann haben alle etwas davon und jeder ist bestens informiert, vielen Dank schonmal. :-)

Ich wünsche Dir viel Erfolg und viele tolle Nähprojekte.

Jana