Verschiedene Nähgarne

Hallo meine Lieben,

früher habe ich oft mit Baumwollgarn genäht, dort viel mir dann irgendwann auf das er nicht so strapazierfähig ist und deshalb oft gerissen ist wenn ich zu stark an der Naht gezogen haben. Bis mir eine gute Freundin sagte verwende doch mal Polyester Garn. Wie ich halt bin musste ich das direkt testen. Mein Ergebnis war super der Faden reiste nicht so schnell, seit dem verwende ich hauptsächlich Polyester Garn.

Die verschiedensten Nähgarne beschreibe ich euch jetzt.

Knopflochgarn: Dieses Garn verwendet man, da es sehr reißfest ist. er wird für Jeansstoffen, festem Canvas, oder bei Segeltücher verwendet.

Zwirn: ist auch sehr reißfest und wird oft für Reparaturarbeiten von Hand verwendet.

Baumwollnähgarn: Wird gerne für Patchworkarbeiten oder auch für Stoffe die auch aus reiner Baumwolle bestehen.

Allesnäher: Die meisten allesnäher Garne bestehen aus Polyester, man kann es für jeden Stoff verwenden. Er ist waschfest, leicht elastisch, scheuerfest und reißfest. Halt ein richtiger Alleskönner.

Heftgarn:  Damit Heftet man lediglich nur die Stoffteile zusammen. Es ist etwas dicker als Polyester oder Baumwollgarn. Da er sehr brüchig ist lässt er sich sehr einfach wieder auftrennen.

Achtet beim kauf von Nähgarn immer auf eine hohe Qualität. Sehr günstige Garne haben oft viele kleine Knötchen, die beim nähen Fehlspannungen verursachen und auch zum reißen führen können.

 

Espadrilles selber machen

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Espadrilles E-Book Anleitung zum selber downloaden und ausdrucken!

In diesem Video erkläre ich Dir wie man sich selber kinderleicht Espadrilles Schuhe machen kann. :-)

 

Materialliste:

 

Ebook Anleitung:

Espadrilles E-Book Anleitung!

 

Text und Bild Anleitung:

Liebe Leser und Leserinnen,
Espadrilles sind echt klasse für den Sommer, es gibt sie in
verschiedenen Farben und aus verschiedene Materialien z.B. aus Leder,
Leinen, Canvas, uvm. Aber wenn ich so durch die Schuhläden gehe
gefallen mir die meisten nicht, sie sind entweder zu langweilig oder voll
mit Glitzer. Dann hat Prym Espadrilles Sohlen raus gebrachte, womit
man sich die Espadrilles selber machen kann. Also die Chance sich
Espadrilles selber zu kreieren.
Viel Spaß!

 

Schnittmuster abpausen und ausschneiden

Als erstes paust du die Schnittmuster ab und fügst 1cm Nahtzugabe
hinzu und schneidest es aus.

 

2 x Lasche und 2x Ferse

Danach legst du das Schnittmuster auf deinen Stoff du benötigst: 2x
Ferse und 2xvordere Lasche.

 

Wendeöffnung einzeichnen

Die vordere Lasche wird rechts auf rechts gelegt. Danach zeichnest du
ca.3cm für die Wendeöffnung hinzu. Danach nähst du es fest.

 

Das gleich bei der Ferse

Die vordere Lasche rechts auf rechts legen. Dort lässt du einfach eine
Seite zum Wenden offen. Danach nähst du es fest.

 

Ecken einschneiden

Nach dem fest nähen schneidest du die Ecken ab und knippst ca.5mm in
die Rundungen hinein.

 

Ecken abschneiden

Das gleiche machst du auch bei dem Fersen teil.

 

Ecken herausdrücken

Danach wird das ganze gewendet. Damit die Ecken besser heraus
kommen, gehst du mit der Spitze von der Schere in die Ecken und
drückst sie heraus.

 

Die Kanten glatt Bügeln

Damit das ganze schön glatt ist wird es noch schnell mal gebügelt.

 

Wendeöffnung zu nähen

Bei dem Fersen Schnittmuster wird die Wendeöffnung um ca.1cm nach
innen geklappt und fest genäht.

 

Eine Borte dran nähen

Du schnappst dir das vordere Sohlen Schnittmuster und nähst mit einem
ZickZackstich eine hübsche Borte dran. So ist die Wendeöffnung in
einem Durchgang mit der Borte vernäht.

 

Ferse an Sohle dran nähen

Jetzt wird die Ferse an die Sohle dran genäht. Dafür schneidest du 1m.
von der Kordel ab, legst die Kordel durch das Nadelöhr und machst an
einem Ende einen Knoten.

 

Mitte markieren und anlegen

Bei dem Fersenteil markierst du dir die Mitte und legst es mittig hinten
auf die Sohle.

 

Fersenteil fest stecken

Damit du genau weißt wo du anfangen musst, steckst du das Fersenteil
fest.

 

Von innen nach aussen stechen

Als erstes stichst du von innen nach aussen.

 

Mittig von aussen in die Sohle stechen

Dann stichst du mittig von aussen in die Sohle und kommst oben ca.
0,5mm vom Rand wieder heraus.

 

Kordel links hinter die Nadel legen

Sobald du die Nadel durchgestochen hast, legst du die Kordel links
hinter die Nadel.

 

Kordel immer auf zug halten

Beim vernähen immer schön an der Kordel ziehen.

 

Nadel zwischen Stoff und Sohle schieben

Das ganze machst du bis du auf der anderen Seite angekommen bist.
Damit der Rest der Kordel nicht mehr zusehen ist, schiebst du die Nadel
zwischen Stoff und Sohle um ca.1-3cm hinein und schneidest den Rest
der Kordel ab.

 

Das gleiche mit der vorderen Lasche

Das gleiche machst du auch mit der vorderen Lasche. Also Mitte
einzeichnen.

 

Den gleichen Stich wie bei der Ferse verwenden

Von innen nach aussen stechen. Und den gleichen Stich wie bei der
Ferse verwenden.

 

Kordel wieder zwischen Sohle und Stoff schieben

Zwischen Stoff und Sohle stechen ca.1-3cm und den Rest der Kordel
abschneiden.

 

Die Seiten mit einen einfachen Stich zusammen nähen

Die Seiten fest nähen.

 

Das gleiche mit dem zweiten Schuh

Das gleiche machst du auch, mit dem zweiten Schuh.
So, endlich habe ich Espadrilles die mir super gefallen. Und das ganze
geht echt einfach und ist zügig fertig.

Hast du deine Espadrilles auch so gut hinbekommen? Falls du irgendwo nicht weiter gekommen bist oder Fragen hast kannst du mir gerne in die Kommentare
schreiben.

 

Welche Nadel für welchen Stoff?

Hallo meine Lieben,

viele von euch kennen das Problem ihr seid am nähen und ständig bricht die Nadel und ihr fragt euch warum macht sie das? Der häufigste Fehler ist das die falsche Nadel zum nähen von bestimmten Stoffen verwendet wird.

Ich zeige euch welche Nadel zu welchen Stoff verwendet wird.

Universalnadel

Universalnadel: (H) Stärke 60-90. Für alle festen, nicht elastischen Stoffe wie Baumwolle,Leinen, Popeline, dünne Jeans oder auch Mantelstoffe.

Universalnadel: (H) Stärke 60. Für sehr dünne Materialien wie Seide und Gardinenstoffe.

Jeansnadel

Jeansnadel: (H-J) (7) : Stärke 80-90, für mittelschwere Jeansstoffe.

Jerseynadel

Jerseynadel: (H-S) (8): Stärke 70-80, für elastische Stoffe wie Jersey, Strickwaren oder Stoffe mit Elasthan.

Ledernadel

Ledernadel: (H-LL) (9) : Stärke 80-100, für weiches bis mittelschweres Leder.

Upcycling – Kinderkleid selber naehen

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Also kann man Papa’s alte Hemden doch noch benutzen! ;-)

 

Hilfreiche Tipps:

Hier zeige ich Dir wie man ein Kleid smoken kann!

 

Materialliste:

  • Ein altes Hemd
  • Einen weichen Plastik Deckel für die Gürtelschnalle
  • Ein bisschen Dekoband oder ähnliches.
  • Und einen Gürtel oder wie wir halt, ein 4cm breites Satinband

 

Text und Bild Anleitung:

Hallo liebe Leser und Leserinnen,
jeder kennt das, der Kleiderschrank ist so voll, dass man den überblick
verliert was man eigentlich alles im Schrank hat. Da hilft nur eins
aussortieren und dabei findet man Sachen die eigentlich zuschade sind
zum wegzuwerfen, also wird aus alt neu gemacht.
Viel Spaß!

Kragenauftrennen

Mit einem Nahttrenner wird der Kragen und falls vorhanden die Brusttasche entfernt.

 

Kragen nähen

Wenn du den Kragen entfernt hast, wird die offene Naht wieder zu genäht.

 

Ausmessen

Dann legst du ein T-shirt aufs Hemd und misst aus wie lang das Kleid sein soll.
Wir haben bis zu den Knien gemessen das sind ca. 50 cm plus 1cm Nahtzugabe
also 51cm. Die zeichnest du dann auf das Hemd ein.

 

Breite markieren

Das T-shirt ist 27cm breit, da es aber nach unten hin breiter sein soll rechnen wir
plus 7cm hinzu also 3,5cm auf beiden Seiten. Bei den 51cm zeichnest du eine Linie
von 34cm ein.

 

Nahtzugabe

Du zeichnest an den Ärmeln 1cm Nahtzugabe ein. Dann zeichnest du von unter den
Achseln, bis zu deiner 51cm Linie eine Linie. Das gleiche auch mit der anderen
Seite.

 

Ausschneiden

Danach schneidest du entlang der gezeichneten Linie.

 

Smoken

1cm. Unterhalb der Achseln eine Markierung zeichnen. Ab dieser Markierung fängst
du an zu smoken.

 

Smoken fertig

So sieht das ganze nach dem smoken aus.

 

Rüschen

An den Ärmeln nähst du Rüschen dran. Dafür legst du die Rüschen rechts auf rechts
auf das Hemd.

 

Rüschen

Nach innen klappen und noch mal fest nähen.
Das gleiche auch auf der anderen Seite.

 

Seitennaehen

Das Kleid rechts auf rechts wenden und die Seiten fest nähen.

 

ZickZack Naht

Mit einer ZickZack Naht die Seiten versäubern.

 

Saum umklappen

Den Saum mit einer ZickZack Naht versäubern. Danach um ca1cm nach innen legen
und fest nähen.

 

Laschen ausschneiden

Dann schneidest du dir aus dem Rest vom Hemd Rechtecke mit den Maßen von
7x3cm aus.

 

Laschen umklappen

Mit einer ZickZack Naht drum herum versäubern.

 

Laschen legen

Die Laschen, so falten dass sie ca. 1cm breit sind.

 

Laschen fertig

So sieht das ganze dann aus.

 

Taille

Dann steckst du dir eine Nadel an der Taille fest

 

Taille Laschen

Du legst das Lineal zwischen den gesteckten Nadeln. Dann steckst du von der Mitte
jeweils 8cm links und rechts eine Nadel. Dort werden dann die ersten beiden
Laschen fest genäht.

 

Laschen stecken

So werden die Laschen dran gesteckt und fest genäht.

 

Laschen hinten

Auf der Rückseite machst du genau das gleiche, die Laschen fest stecken und
vernähen.

 

Laschen fertig

Dann wird das Satinband durch die Laschen gezogen und auf die gewünschte Länge
abgeschnitten.

 

Schnalle

Falls du die Schnalle auch selber machen möchtest nimmst du dir einen weichen
Deckel von einer Dose oder ähnliches, zeichnest einen Kreis drauf z.B. mit einer
Kone, oder mit einem kleinem Glas etc.

 

kleiner Kreis

In den äußeren Kreis machst du noch einen kleinen Kreis.

 

Deckel ausschneiden

In die Mitte zeichnest du noch einen Steg von ca.1cm ein.

 

Schnalle ausschneiden

Und schneidest es aus.

 

Schnalle mit Satinband

Dann schnappst du dir Dekoband, Satinband ,etc. und bindest es um die Schnalle
herum.

 

Schnalle nähen

Das Satinband legst du einmal um den Steg und nähst es fest.

 

flambieren

Das Ende vom Satinband musst du noch flambieren ,damit es nicht ausfranst.

 

Fertig

Fertig ist das Kleidchen!

 

 

 

Gutes und schlechtes Nähgarn

Hallo meine Lieben,

alle von und kennen es und hassen es wenn auf einmal die Nähmaschine anfängt rum zu spinnen, der Faden reißt beim nähen oder fängt an Schlaufen zu bilden beim nähen. Oftmals liegt es am Nähgarn, denn es ist sehr wichtig beim nähen das richtige Nähgarn zu verwenden.

Günstiges Garn
Günstiges Garn

Hier haben wir ein no name Produkt aus Polyester, billig Garne sind meistens nicht fein genug gezwirnt, deshalb machen sie oft schlaufen beim nähen, weil es nicht so gut durchs Nadelöhr gezogen wird beim nähen. Dann kann es passieren das sich in der Unterspule das Garn verknotet und den Stoff damit schadet.

Gutes Garn
Gutes Garn

Hier haben wir ein Marken Garn auf Polyester, es ist sehr fein gezwirnt und gleitet so perfekt durchs Nadelöhr. Da es so fein gezwirnt ist hat der Unterspulen Greifer keine Probleme das Garn zu packen. Und so passiert es nicht das sich Schlaufen bilden. Natürlich ist es auch wichtig eine gute Nadel in der Maschine zuhaben. Also da bitte auch keine günstigen Nadeln verwenden. Die Marke Schmetz ist eine top Marke von Nähnadeln und kann ich echt weiter empfehlen.

Also wie ihr seht ist es sehr wichtig gutes Nähgarn zu verwenden und gute Nähnadeln. Damit spart man sich sehr viele Nerven und Zeit. Der Stoff wird auch nicht beschädigt. Und wer will schon etwas genähtes haben mit vielen kleinen Löchern vom auftrennen? Natürlich niemand.

 

 

Vlies richtig aufbügeln – Quicktipps für Nähanfänger

Es gibt so viele Arten von Vlies, die dem Stoff halt geben, oder den Stoff Polstern.

Aber was ist die richtige Methode um das Vlies richtig aufzubügeln, worauf muss man achten? Ist das bei jedem Vlies gleich?

Oder muss ich mein Vlies überhaupt aufbügeln, kann ich das nicht einfach vernähen?

Diese Fragen möchte ich Dir heute anhand einiger Beispiele beantworten.

 

Wozu braucht man Vlies überhaupt?

Vlies ist dazu da, um deine Stoffe zu stabilisieren, bzw. zu verstärken. Oder auch um Stoffe zu wattieren. Wenn man zum Beispiel ein Knopfloch näht und dein Stoff sehr dünn ist, dann ist es immer ratsam, das Knopfloch mit Vlies zu verstärken, da sonst irgendwann der Stoff an dieser stelle reißen kann.

Ein weiteres Beispiel wäre, wenn Du eine Kinderjacke nähst, ist die ohne Vlies natürlich sehr dünn und eventuell nur für drinnen oder an Sommertagen geeignet. Damit man die Jacke auch an etwas kühleren Tagen anziehen kann, wattierst Du die mit einem Volumenvlies.

 

Welches Vlies ist überhaupt das richtige für mich?

Wie ich am Anfang schon erzählt habe, es gibt sehr viele unterschiedliche Arten von Vlies.

Aber ich möchte Dir anhand dieser kleinen Liste zeigen, welche die gängigsten Vliesarten sind, bzw welches Vlies man für was, meistens benutzt:

H250: Für Taschen, Utensilos, bei Knopflöchern (Bügelvlies)

H630: Warme Kleidung, Patchwork, Quiltarbeiten (Bügelvlies)

Thermolam: Topflappen, Unterlagen, Bügelunterlagen (Thermolam wird nur vernäht)

Wahrscheinlich kennst Du die drei Vliesarten schon, was auch kein Wunder ist. Alle diese Vliesarten sind von Freudenberg, bzw. Vlieseline. die mit Vlies wahrscheinlich auch am meisten vertreten ist. Aber dennoch, mit diesen drei Vliesarten die ich hier vorgestellt habe,  kannst Du den größten Teil deiner Arbeiten abdecken.

Auch wenn manche Sachen vielleicht spezieller sind, dafür gibt es aber eine PDF Datei auf der Homepage von Vlieseline: Hier mal der Link dazu!

Dort kannst Du dich über die verschiedensten Sorten von Vlies schlau machen und was ganz praktisch ist, es steht auch gleich dabei wofür man das am besten benutzt und die Verarbeitungsweise.

 

Welche Vliesseite beachten?

Klebeseite von Vlies
Auf Bild klicken!

Wenn Du dein Vlies mal ins Licht hälst, oder mal näher schaust, wirst Du entweder sehen, dass die eine Seite glänzt, während die andere Matt ist.

Oder eine Seite ist mit so kleinen Pünktchen versehen, dass hat man oft bei dickerem Vlies.

Auf der gläzenden, sowie auf der Pünktchenseite, ist der Kleber. Diese Seite legst Du in der Regel, immer auf die linke Stoffseite.

 

Wie das Vlies aufbügeln, gibt es eine Anleitung?

Beachte die Hinweise am Vliesrand!
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Bevor Du jetzt anfängst das Vlies zu zerschneiden, schaust Du erstmal an den Rand. Dort siehst Du eine blaue Schrift.

Das ist zum einen ein Pflegehinweis, z.B. was man bei Waschen beachten muss und zum anderen, wie man das Vlies bearbeiten soll.

Hier auf dem Bild siehst Du bei dem oberen Vlies:

  • das man das Vlies bei 40 Grad waschen soll.
  • das P in dem Kreis bedeutet, dass Lösungsmittel Perchlorethylen und Kohlenwasserstoff erlaubt sind.
  • das man auf Stufe 2 Bügeln soll.
  • die 15 Sekunden stehen dafür, dass man das Bügeleisen 15 Sekunden lang auf der Stelle halten soll, damit sich der Kleber mit dem Stoff verbindet.

Bei dem unteren Vlies stehen zum Beispiel nur 8 Sekunden. Hier lässt man das Bügeleisen halt 8 Sekunden, mit Bügelstufe 2, auf der Stelle stehen.

Im Prinzip nicht so schwierig! :-)

Vlies zurecht schneiden
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So, jetzt kommen wir „fast“ zum eigentlichen Bügeln.

Als erstes schneidest Du das Vlies zurecht. Das kann genauso groß sein wie dein Stück Stoff, oder vielleicht möchtest Du auch nur eine bestimmte Stelle verstärken, dann markierst Du die stellen wo Du verstärken möchtest und schneidest dein Vlies auf diese Stelle zurecht.

Vlies drauf Bügeln
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Nun musst Du nur noch darauf achten, dass die richtige Seite auf dem Stoff liegt, also die Klebeseite.

Dann fängst Du an, von der Mitte nach aussen zu bügeln, weil wenn man von aussen nach innen Arbeitet, kann sich das Vlies verschieben beim bügeln, wenn Du in der Mitte anfängst, ist es schon mal mittig fixiert. Also Du legst das Bügeleisen auf und bleibst mit leichtem Druck auf der Stelle stehen. Wie lange Du auf der Stelle bleibst, siehst Du ja an der blauen Sekundenzahl am Rand.

Dann gehst Du weiter zur nächsten Stelle und bleibst dort wieder stehen, solange es eben vorgegeben ist, bis Du jeden Fleck auf dem Vlies einmal gebügelt, bzw mit dem Stoff verbunden hast.

Schutz zum Bügeln
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Zum Schutz, kannst Du noch ein Geschirrtuch, zwischen Vlies und Bügeleisen, legen.

Hier muss ich aber ganz klar dazu sagen, dass jeder da seine eigene Methode hat.

Manche nehmen ein Geschirrtuch, andere nehmen gar nichts und wieder andere schwören sogar auf Backpapier, da das Geschirrtuch bei manchen wohl auch schon mit verklebt wurde. Ich für meinen Teil hatte noch nie Probleme mit dem Geschirrtuch.

Ich würde Dir aber dazu raten. auf jedenfall irgendetwas als Schutz zu nehmen, egal was. Weil es kann wirklich blöd sein, wenn das Bügeleisen dadurch verschmutzt, oder vielleicht sogar Kleber abbekommt.

Ecken überprüfen
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Jetzt wo Du das Vlies dran gebügelt hast, schaust Du noch ob sich wirklich der Kleber mit dem Stoff verbunden hat.

Vorallem die Ecken überprüfen, diese lösen sich gerne. Einfach schauen ob sich das Vlies mit dem Finger noch lösen lässt. Falls ja, unbedingt nochmal drüber Bügeln, falls nicht, hast Du alles richtig gemacht.

Und nun hast Du deinen Stoff mit Bügevlies versehen. :-)

Ich hoffe ich konnte Dir mit diesen Beitrag weiterhelfen. Falls Du vielleicht noch eine Frage hast, oder an einer bestimmten Stelle Probleme hattest, kannst Du mir unten in die Kommentare schreiben und ich helfe Dir dann gerne weiter. :-)

Ich wünsche Dir noch einen schönen Nähtag.

Jana